Arbeitsweise OXIT
Durch die permanente Absenkung des Sauerstoffgehalts in einem spezifischen Raum um nur wenige Prozentpunkte wird die Gefahr eines Brands bzw. einer Explosion stark verringert, und der Raum bleibt trotzdem für Personen zugänglich. Damit ist das OXIT Brand- und Explosionspräventionssystem das ultimative Schutzsystem.
Für das Entstehen eines Brands sind immer 3 Basiselemente notwendig:
• Hitze/Entzündung
• Brennbares Material, der 'Brennstoff'
• Sauerstoff
Für das Entstehen einer Explosion muss sich außerdem aus dem brennbaren Material und dem Sauerstoff eine explosive Mischung gebildet haben. Wenn eines dieser drei Basiselemente fehlt, kann kein Brand entstehen, und es kann sich auch keine Explosion ereignen. Meistens ist es nicht möglich, das brennbare Material zu entfernen. Hitze oder Entzündung können sich vielfältig manifestieren. Meistens spricht man dann von der Brandursache. Die Durchführung der technischen Wartung und die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften allein reichen nicht aus. Mit einem OXIT Brandpräventionssystem kann die Gefahr eines Brands nachhaltig verringert werden, indem der Sauerstoffgehalt in dem entsprechenden Raum so weit abgesenkt wird, dass eine Entzündung unmöglich ist. Diese Verringerung des Sauerstoffgehalts wird bewirkt, indem in den entsprechenden Raum zusätzlich Stickstoff eingeblasen wird.
Die Luft der uns umgebenden Atmosphäre besteht aus 78 % Stickstoff, 21 % Sauerstoff und 1 % anderen Gasen. Unabhängige Untersuchungen durch u.a. KIWA haben gezeigt, dass eine Absenkung des partiellen Sauerstoffdrucks auf unter 172 mBar
ausreicht, um in vielen Fällen einen Brand zu verhindern. Dies entspricht, bei einem nominalen Luftdruck von 1.013 mBar, einem Anteil von 17 % O2. Auch die Stauerstoffaufnahme durch unser Blut (Sauerstoffsättigung) wird durch den partiellen Sauerstoffdruck beeinflusst. Die Senkung des partiellen Sauerstoffdrucks lässt sich mit einem Aufenthalt in den Bergen vergleichen. So entsprechen 17 % O2 im Tiefland einem Aufenthalt in 1.750 m Höhe.



